Der Tag war unbeschreiblich, mal unbeschreiblich witzig, dann wieder unbeschreiblich schmerzhaft. Das hat sich den ganzen Tag abgewechselt und jetzt liege ich im Bett und will sterben. Es wäre dann alles so schön. Keine Schmerzen. Kein Verlassenwerden, Keine Trauer. Kein nicht vorhandenes Selbstvertrauen. Nicht mehr das Gefühl, wenn dein Herz zerspringt. Keine unerwiderte Liebe. Nicht diese Blicke. Kein Fett sein. Kein er. All das nicht mehr, es wäre perfekt. Warum finde ich trotzdem noch nicht den Mut dazu? Wenn es doch das ist was ich mir am meisten wünsche?
Ein paar Eindrücke der letzten Tage, pink ist glücklich, blau das Gegenteil:
Sie schaut mich an, sie lächelt und winkt. Ich lächel und winke zurück. Ich drehe mich um und fange an zu weinen.
Ich fand L's Schwester schon immer nett
Hi, ich bin T
-Hi
*reden ein bisschen, sein Kumpel läuft vorbei, er ruft aus irgendeinem Grund Penis, ich fange an zu lachen*
Ab heute nenne ich dich Penis!
Netteste und lustigste Person seit langem. Er ist unbeschreiblich.
Ich sitze mit N. auf der Treppe vorm Haus. L fährt mit dem Fahrrad vorbei, er schaut mich an, sagt nichts. Fährt einfach vorbei.
>Arsch< murmel ich. >Hey...< N legt den Arm um mich.
>Also liebst du L noch?<
>Wie kommste drauf?<
>Du schaust immer so traurig<
>Willst du ein Baguette?<
>Nee, danke<
>Warum nicht?<
>Kein Hunger<
>Du hast doch nie Hunger<
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