Sonntag, 2. September 2012

Stehen für viel, fallen für nichts

Schlage zu. Einmal, zweimal, dreimal, immer weiter. In mir lodert Hass, ich könnte schreien vor Wut. Meine Schläge werden härter, ich höre nicht auf. Der Schweiß läuft mir übers Gesicht. Mein ganzer Körper bebt. In mir sind so viele Emotionen gefangen, die ich nie raus lasse. Und das alles kommt jetzt hoch. Ich schlage immer weiter, immer fester, bis ich schließlich nicht mehr kann, ich bin am Ende. Wie ein Häufchen Elend sinke ich zusammen und fange bitterlich an zu weinen. "Ich will dich doch nur wieder haben. Gott, ich vermisse dich...und ich vergebe dir, egal was du getan hast" schluchze ich. Die Tränen laufen immer weiter, mein Körper hört nicht auf zu zittern und ich liege am Boden neben dem Kissen auf das ich gerade eben eine Viertelstunde eingeschlagen habe.

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